24 Schülerinnen und Schüler aus der 10a/b/c, begleitet von Herrn Schilling sowie den beiden Geschichtsreferendarinnen Frau Bilk und Frau Bußkamp, hatten die Möglichkeit, sich über die Geschichte der in der Zeit des Nationalsozialismus zu einer Versammlungsstätte für hohe SS-Offiziere umgebauten Burg zu informieren. Zunächst standen eine Führung durch ausgewählte Bereiche der Dauerausstellung sowie ein Besuch des Mahnmals und der ehemaligen Küchenbaracke auf dem nahe gelegenen Gelände des damals eigens für den Umbau angelegten Konzentrationslagers Niederhagen statt. Anschließend konnte ein Film über ein Interview mit Zeitzeugen angesehen werden, die in dem KZ gelebt und gelitten hatten. Alternativ konnte frei recherchiert werden, ein möglicher Schwerpunkt: Opfer- und Täterbiographien. Im Rahmen der Abschlussreflexion wurde deutlich, dass der Tag beeindruckt und Spuren hinterlassen hatte. So etwas darf sich niemals wiederholen! – Da waren sich alle einig! Und daraus erwächst auch ein Auftrag: Demokratie zu leben, mitzugestalten und zu verteidigen. „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ – Das fängt schon im Kleinen an: beim respektvollen Umgang mit Anderen im Alltag.
Ein besonderer Dank gilt den beiden Museumspädagoginnen, die uns hervorragend betreut haben, sowie dem LWL, der großzügigerweise die kompletten Fahrtkosten übernommen hat!